
Das masurische Wetter wird bestimmt durch kontinentales Klima. Das bedeutet, daß der Winter länger dauert als im übrigen Polen und knackig kalt ist, aber auch, daß die Sommer meist heiß und relativ trocken sein können. Der Frühling beginnt Mitte bis Ende April, dann aber mit Macht. Da es bis Mitte Mai aber nachts noch empfindlich kalt werden kann, wird von Übernachtungen im Zelt bis zu diesem Zeitpunkt abgeraten.

In den Sommermonaten von Juni bis August wird es herrlich warm. Die Wassertemperaturen in den Seen steigen dann manchmal bis 25 Grad an. Auch erfrischende Sommergewitter gehören in dieser Zeit immer mal wieder dazu. Länger anhaltende Regenfälle gibt es aber in der Regel nicht. Am beständigsten ist das Wetter im Herbst, von Anfang September bis in den Oktober hinein. Herrliches, trockenes Sonnenwetter, goldgelb gefärbtes Laub und durchaus noch warme Seen lassen nachvollziehen, warum alle den September als den schönsten Monat in Masuren beschreiben. Ab Ende September ist das Zelten aber nicht mehr empfehlenswert, weil die Nächte doch schon ziemlich kühl werden können. Ab Mitte Oktober kommt dann schon nebliges, feuchtkaltes Wetter auf und wird häufig von Stürmen und Regenfällen begleitet. Die beste Reisezeit für Radwanderungen ist der Zeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni (frisches Grün und erst wenig Touristen) und natürlich der September (bunte Laubfärbung des Altweibersommers und nur noch wenig Touristen).
Damit Sie einige Eindrücke von Masuren bekommen können, haben wir Ihnen eine Bildergalerie zusammengestellt.
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