
Da Masuren nie ein eigenes Land war, ist es schwierig, die Region geographisch genau einzugrenzen. Alle, die sich mit Masuren beschäftigt haben, beschreiben es als den südlichen Teil Ostpreußens und begrenzen das Gebiet zwischen Nidzica/Neidenburg im Südwesten und Goldap/Goldap im Nordosten.
Geologisch ist diese Landschaft durch eiszeitliche Gletscher entstanden, die von Norden nach Süden zogen. Die großen Geröllmassen, die sie vor sich herschoben, bildeten nach dem Abtauen der letzten Gletscher vor ca. 11.000 Jahren das Landschaftsrelief Masurens.

So entstanden Erdkämme von unterschiedlicher Form (Endmoränen) mit einer Höhe bis zu 200m, wie bei Gizycko/Lötzen oder Ketrzyn/Rastenburg, sowie Grundmoränenseen (Mamry/Mauersee, Sniardwy/Spirdingsee, Niegocin/Löwentinsee), schmale Rinnenseen (Mokre/Mucker See, Beldany/Beldahnsee, Rynskie/Rheinischer See, Mikolajskie/Nikolaiker See) und viele kleine Kesselseen.
Im Süden setzten sich große Sanderflächen ab, die zu Heidegebieten mit Kiefern- oder Mischwaldbewuchs oder landwirtschaftlichen Anbauflächen für Getreide und Kartoffeln zwischen Biala Piska/Gehlenburg und Nidzica/Neidenburg wurden.
Durch das Absinken des Wasserspiegels in den letzten Jahrhunderten haben sich viele Seen in Sumpflandschaften und Bruchmoore verwandelt.
Damit Sie einige Eindrücke von Masuren bekommen können, haben wir Ihnen eine Bildergalerie zusammengestellt.
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